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Geschichte des Hung Gar Kung Fu (Hung Kuen)

(Vertiefende Hintergründe zum Hung-Stil finden sich im Buch „Geschichtliche Hintergründe des Siu Lam Hung Kuen“ in der BO CHI LAM Bibliothek)

    • Die Anfänge des Hung Kuen reichen bis in das 12. Jahrhundert und den Shaolin-Tempel zurück.
    • Der schwer verletzte Yang Yan De – fünfter Sohn des Generals Yang Ye – fand im Shaolin-Tempel Zuflucht.
    • Aus Dankbarkeit für die Pflege und Aufnahme durch die Mönche unterrichtete er sie in der Speertechnik der Yang-Familie.
    • Da Mönche aus religiösen Gründen keine Klingenwaffen tragen durften, wurde die Technik mit dem Langstock trainiert.
    • Diese Stockform erhielt den Namen „Yeung Gar Ng Long Bat Gua Guan“ (Acht-Trigramm-Stock des fünften Yang-Sohnes).
    • Sie galt als geheime Technik und wurde nur ausgewählten Shaolin-Meistern weitergegeben.
    • Im 13. Jahrhundert entstand eine zweite Wurzel: Abt Chue Yuan entwickelte gemeinsam mit Li Sou und Pai Yu Feng die Fünf-Tiere-Techniken (Ng Ying Kuen) im Shaolin-Tempel.
    • Diese Formen wurden auch „die Fünf Fäuste“ genannt und blieben ein weiteres Shaolin-Geheimnis für auserwählte Schüler.
    • Die Fünf Tiere bildeten einen Grundbaustein des Hung Kuen; später machten Hung Hei Guns Kombination aus Tiger und Kranich den Stil weltweit bekannt.
    • Unter der Ming-Dynastie (1368–1644) erlebten Kampfkünste einen großen Aufschwung; Shaolin-Boxen gehörte zu den verbreitetsten Systemen.
    • Mit der mandschurischen Machtübernahme 1644 (Qing-Dynastie 1644–1911) schlossen Regierungstruppen zahlreiche Kung-Fu-Schulen.
    • Nach der Zerstörung des Nord-Shaolin-Tempels in Henan zerstreuten sich überlebende Mönche im ganzen Reich.
    • Zu ihnen zählten die fünf Ältesten (五祖): Chi Sin 至善, Bak Mei 白眉, Miu Hin 苗顯, Fung Do Dak 馮道德 und Ng Mui 伍枚.
    • Chi Sin ließ sich im Gau Lin San Tempel in Fukien nieder – bekannt als Nam Siu Lam (Süd-Shaolin) – und wurde dort Abt.
    • Der junge Kräuterhändler Hung Hei Gun (洪熙官, 1732–1825; auch Hung Hei Guan bzw. Hung Xi Guan) floh im 18. Jahrhundert vor politischer Verfolgung in den Gau Lin Tempel (九蓮寺, Neun-Lotus-Tempel / Süd-Shaolin 南少林寺).
    • Zuerst erlernte er die Grundlagen beim Mönch Sam Dak (三德, auch San De), anschließend unterrichtete ihn Abt Chi Sin 至善禪師 persönlich.
    • Hung Hei Guns kräftige Statur passte besonders zum harten Shaolin-Boxen; er spezialisierte sich auf den Tigerstil (少林伏虎拳 Fok Fu Kuen).
    • Bereits nach kurzer Ausbildung zählte Hung Hei Gun 洪熙官 zu den zehn besten Schülern des Tempels – den Siu Lam Sap Fu (少林十虎, Zehn Tigern von Shaolin).
    • Unter seinen Mitschülern befand sich Fong Sai Yuk 方世玉.
    • Angesichts wachsender Unterdrückung durch mandschurische Truppen öffnete Abt Chi Sin in der Wing Chun Tong (永春堂, Halle des ewigen Frühlings) das Shaolin-Boxen für die Bevölkerung.
    • Ziel war es, Menschen zur Selbstverteidigung zu befähigen.
    • Aus dieser Zeit stammen weitere bekannte Schüler wie Wong Wa Bo, San Kam und Luk A Choy 陸阿采.
    • Als bekannt wurde, dass im Süd-Shaolin Rebellen ausgebildet wurden, griffen mandschurische Truppen auch den Gau Lin Tempel an.
    • Etwa 1768 wurde der Tempel zerstört; nur wenige Anhänger entkamen – darunter Hung Hei Gun, Fong Sai Yuk und Luk A Choy.
    • Der Überlieferung nach fiel Abt Chi Sin beim Angriff durch den abtrünnigen Mönch Bak Mei, der im Auftrag der Regierung handelte.
    • Hung Hei Gun organisierte daraufhin einen Aufstand gegen die Mandschu, um Gerechtigkeit herzustellen und seinen Meister zu rächen.
    • Hung Hei Gun und Fong Sai Yuk galten zu dieser Zeit als zwei der berühmtesten – und meistgesuchten – Kämpfer Chinas.
    • Fong Sai Yuk beherrschte die Eiserne-Körper-Technik sowie Ng Ying Kuen (五形拳, Technik der fünf Tiere).
    • Der Legende nach härtete er seinen Körper schon als Kind durch Schläge mit einem Bambusstab und Dit Da Jou (跌打酒, Prellungsmedizin) nahezu schmerzunempfindlich.
    • Seine größte Stärke war das Kranich-Boxen – ein System, das Ausweichen und Nachgeben lehrt.
    • Beim Rachefeldzug gegen die Mandschu tötete Bak Mei 白眉 Fong Sai Yuk, weil er dessen Schwachstellen kannte.
    • Auf seiner Flucht durch das Land begegnete Hung Hei Gun der Kämpferin Fong Wing Chun 方永春 – Nichte (teilweise auch als Tochter) von Fong Sai Yuk.
    • Hinweis: Nicht zu verwechseln mit Yim Wing Chun 嚴詠春, die in manchen Quellen an der Entwicklung des Wing-Chun-Stils 詠春拳 beteiligt war.
    • Fong Wing Chun trägt auch den Namen Fong Chat Neung 方七娘, da sie die siebte (Stief-)Tochter der Fong-Familie war.
    • Ihr Onkel Fong Sai Yuk brachte ihr das Weiße-Kranich-Boxen aus Wing Chun (永春白鶴拳 Wing Chun Bak Hok Kuen) bei; sie erreichte darin Meisterschaft.
    • Diese Techniken gab sie an Hung Hei Gun weiter, der dank seiner Shaolin-Ausbildung schnell Fortschritte machte.
    • Er vereinte weiche Kranichbewegungen mit harten Tigertechniken zu einer neuen Kombination: „Fu Hok Seung Ying“ 虎鶴雙形 – die Tiger-und-Kranich-Kombination.
    • Hung Hei Gun und Fong Wing Chun heirateten.
    • Unter mandschurischer Herrschaft war der Name „Shaolin Kung Fu“ verboten.
    • Das neue System erhielt daher den Namen seines Begründers Hung Hei Gun:
  1. HUNG GAR KUEN 洪家拳

    • Die Bezeichnung bedeutet „Faust des Hung-Clans“: „Hung“ = Familienname, „Gar“ = Clan/Familie, „Kuen“ (gespr. Kün) = Faust.
    • Weil Hung Hei Gun von der Regierung gesucht wurde – Shaolin-Anhänger wurden systematisch verfolgt – konnte er keine offizielle Schule eröffnen.
    • Stattdessen unterrichtete er Tiger- und Kranich-Boxen zunächst auf einem Hausboot.
    • Der Überlieferung nach heuerte Hung Hei Gun (teils auch Chi Sin) auf einer roten Theater-Dschunke als Koch an, um Bak Mei unerkannt aufzuspüren.
    • Dort unterwies er Wong Wa Bo in Langstock- und Nahkampftechniken.
    • Das ständige Schaukeln des Bootes erforderte tiefen, festen Stand – so entstanden die charakteristisch soliden Stellungen des Hung-Stils.
    • Mit seiner neuen Technik zog Hung Hei Gun durchs Land, um den Tod von Abt Chi Sin und Fong Sai Yuk zu rächen.
    • Bei der Begegnung mit Bak Mei kam es zu einem erbitterten Kampf.
    • Hung Hei Guns System übertraf Bak Meis Fähigkeiten: Ausweichen, Treffer an vitalen Punkten (Augen, Hals u. a.) und blitzschnelle Tigertechniken.
    • Neben festen Stellungen und Tiger-/Kranichtechniken prägt die „Einfingerhand“ (Dan Ji Sao 單指手) den Hung Gar Kuen.
    • Alle Finger außer dem Zeigefinger sind dabei gebeugt.
    • Rebellen nutzten dieses Zeichen als Erkennungsmerkmal im Kampf gegen die Qing-Herrschaft.
    • Es symbolisierte: „Hebt jeder Ming nur einen Finger, besiegen wir die Qing.“
    • Die Haltung (auch „Kiu Sao“, Brückenhand) gehört bis heute zum Hung-Boxen.
    • Hung Hei Gun schuf die Form „Gung Ji Fok Fu Kuen“ 工字伏虎拳.
    • Sie wird in traditionellen Hung-Gar-Schulen bis heute gelehrt und vereint Shaolin-Grundlagen, Tigertechniken, Brückenarme u. a.
    • „Gung Ji Fok Fu“ verbindet die von Abt Chi Sin unterrichtete Tigerform „Fok Fu Kuen“ 少林伏虎拳 mit Hung Hei Guns „Gung Ji Kuen“ 工字拳.
    • Hung Hei Gun übergab Hung Kuen an Luk A Choy 陸阿采 (ca. 1761–1829), ebenfalls Schüler von Abt Chi Sin.
    • Luk A Choy brachte den Stil nach Kanton und unterrichtete dort Wong Tai 黃泰.
    • Wong Tai (ca. 1782–1867) galt als bescheidener Mann mit großem Talent.
    • Luk A Choy wählte ihn als Nachfolger.
    • Wong Tai hatte zuvor Techniken der Yiu-Familie trainiert, darunter die Tigergabel.
    • Er lehrte seinen Sohn Wong Kei Ying 黃麒英 (ca. 1810–1886), der zusätzlich von Luk A Choy unterrichtet wurde.
    • Wong Kei Ying avancierte schnell zu einem der angesehensten Meister des Landes und setzte sich für Schwache und Unterdrückte ein.
    • Wong Kei Ying gab Hung Gar Kuen an seinen Sohn Wong Fei Hung 黃飛鴻 weiter, geboren 1847 in Luk Yuan Yan, Sai Chu County, Lam Hoi, Kanton.
    • Sein Training begann im Alter von fünf Jahren; er folgte früh den Spuren seines Vaters.
    • Wong Kei Ying gehörte zur Rebellengruppe der „Zehn Tiger von Guandong (Kanton)“ 廣東十虎 – den besten Südchina-Meistern, die für Recht und Ordnung eintraten.
    • Die Gruppe stellte sich wiederholt den Qing-Regierungstruppen entgegen.
    • Anführer der Zehn Tiger war Tit Kiu Sam 鐵橋三 (ca. 1813–1886; eigentlich Leung Guan 梁坤).
    • Er lernte Qi Gong (Hei Gong 氣功) und Hung Kuen beim Shaolin-Mönch Gok Yan (Kwok Yan) 覺因 – der das Hung Kuen von Hung Hei Gun bzw. Luk A Choy erhalten haben soll.
    • Tit Kiu Sam entwickelte die Faustform „Tit Sin Kuen“ 鐵線拳 zur Kultivierung der Qi-Kräfte.
    • Lam Fok Sing 林福成, Schüler von Tit Kiu Sam, lehrte diese Form Wong Fei Hung und Wong Kei Ying.
    • Vater und Sohn integrierten Tit Sin Kuen in das Hung Gar Kung Fu.
    • Wong Fei Hung war berühmt für den „Schattenlosen Tritt“ (Mo Ying Geuk 無影腳), den er von Sung Fai Tong 宋輝鏜 im Tausch gegen die Tit Sin Kuen erlernte.
    • Wong Fei Hung wurde in die chinesische Medizin eingeweiht – sein Vater war ein bekannter Arzt.
    • Er zählte zu den vier großen Ärzten Südchinas: Wong Fei Hung, Jau Hung Gun, Lei Gam Chuen und So Hat Yi 蘇乞兒.
    • Kranke reisten landesweit in seine Praxis „Bo Chi Lam“ 寶芝林.
    • Gemeinsam mit Wong Kei Ying formte Wong Fei Hung die bekannteste Hung-Gar-Form „Fu Hok Seung Ying Kuen“ 虎鶴雙形拳 (Tiger-und-Kranich-Kombination).
    • Sie fasst Hung Hei Guns Tiger- und Kranichbewegungen in einer festgelegten Form zusammen.
    • Ergänzt durch Techniken der Acht betrunkenen Götter und kraftvolle Grundstellungen gilt sie als Markenzeichen des Hung Gar Kuen.
    • 1912 wurde Wong Fei Hung Kampfausbilder einer Spezial-Einheit der chinesischen Armee in Kanton.
    • Wong Fei Hung starb 1925 im Alter von 78 Jahren.
    • Seine Schüler und Nachfolger u. a.: Wong Sai Wing 黃世榮, Dang Fung 鄧芳 (1874–1955), Mok Guai Lan 莫桂蘭, Leung Fun 梁寬 und Lam Sai Wing 林世榮.
    • Wong Sai Wing 黃世榮 (ca. 1859–1927) aus Kanton gehörte zu Wong Fei Hungs besten Schülern.
    • Trotz gleichem Familiennamen (Wong) bestand nur eine entfernte Verwandtschaft – Wong Fei Hung galt etwa als Großonkel.
    • Er lernte Kampfkunst und die Heilkunst der Wong-Familie bei Wong Fei Hung.
    • Später wirkte er in Malaysia und Singapur als Arzt für Bedürftige – oft ohne Bezahlung, im Geist von Wong Kei Ying und Wong Fei Hung.
    • Gleichzeitig verbreitete er Hung Gar Kung Fu in Singapur und hielt sich strikt an die Vorgaben seines Meisters.
    • Sein Ruf als Arzt und Meister führte zu Einladungen in ganz Südostasien; viele Schulen in Malaysia und Indonesien gehen auf ihn zurück.
    • Er lehrte u. a. Chiu Kao 趙教 und seinen Neffen Leung Zai Yuk 梁齊玉 (Wong Yuk 黃玉).
    • Lam Sai Wing 林世榮 (1860–1943) stammte aus dem Nam-Hoi-District in Kanton.
    • Als Metzger trug er den Beinamen „Chue Juk Wing“ (auch Jue Juk Wing) 豬肉榮 – „Schweinefleisch-Wing“ bzw. „Butcher Wing“.
    • Früh lernte er Kung Fu vom Vater, später wurde er Schüler von Wong Fei Hung.
    • Sein Talent ermöglichte schnellen Fortschritt; beide erlebten zahlreiche Abenteuer als eingespieltes Team.
    • 1917 veröffentlichte Lam Sai Wing drei Bücher (Gung Ji Fok Fu, Fu Hok Seung Ying, Tit Sin Kuen) und machte den Stil in Hongkong populär.
    • Mit einem Sieg bei einem großen Kung-Fu-Turnier in Kanton erlangte Lam Sai Wing großes Ansehen.
    • Er gab Demonstrationen zur Spendensammlung für Arme und wurde als „chinesischer Robin Hood“ bekannt.
    • Mit etwa 55 Jahren zog Lam Sai Wing nach Hongkong und eröffnete eine Schule.
    • Bekannte Schüler: Neffe Lam Jo 林祖 (Lam Cho), Chiu Kao 趙教, Chan Hon Chung 陳漢宗, Lau Chaam 劉湛 und Wong Lei 王利.
    • Chiu Kao 趙教 (1895–1995) wurde in Sam Kong, Kanton, geboren.
    • Mit 12 reiste er mit seinem Onkel nach Malaysia, später arbeitete er in Singapur.
    • Dort sah er Wong Yuk 黃玉 (Leng Zai Yuk 靚仔玉, „der schöne Junge Yuk“) einen Kampf gegen Ha Shan Fu gewinnen – und wollte Hung Gar erlernen.
    • Wong Yuk führte ihn zu Wong Sai Wing, der Chiu Kao in Hung Kuen und chinesischer Medizin ausbildete.
    • Gemeinsam reisten Meister und Schüler durch Südostasien, um Hung Gar zu verbreiten und Menschen zu helfen.
    • Mit 27 kehrte Chiu Kao nach Kanton zurück, heiratete 1923 Shiu Ying (1904–2002, auch Wong Sou Nang) und ging zurück nach Singapur.
    • 1931 zogen sie nach Hongkong; dort wurde Sohn Chiu Wai geboren.
    • Noch 1931 wurden Chiu Kao und Shiu Ying Schüler von Lam Sai Wing.
    • 1935 eröffneten sie ihre erste Kung-Fu-Schule; 1941 schlossen sie sie wegen des chinesisch-japanischen Krieges und siedelten nach China um.
    • 1943 wurde Sohn Chiu Chi Ling geboren; 1945 kehrten sie nach Hongkong zurück und eröffneten erneut Schule und Dit-Da-Praxis.
    • Nachfolger sind vor allem Söhne Chiu Chi Ling 趙志淩 und Chiu Wai 趙威, die Hung Gar weltweit verbreiteten – u. a. in Hongkong, China, Deutschland, Schweiz, Holland, Polen, Italien, Spanien, England, Singapur, Australien, USA und Kanada.
    • Zahlreiche weitere Lehrer und Meister in diesen Ländern tragen die Linie weiter.
    • Wong Yuk 黃玉 (ca. 1889–1978) stammte aus Kanton und emigrierte mit der Familie nach Malaysia/Singapur.
    • Er verdiente seinen Lebensunterhalt mit Medizinverkauf und einer kleinen Praxis.
    • Als junger Mann trug er den Spitznamen „Leng Zai Yuk“ 靚仔玉 („Yuk mit dem schönen Gesicht“).
    • Sein Geburtsname soll Leung Zai Yuk 梁齊玉 gewesen sein.
    • Nach dem frühen Tod der Eltern adoptierte und erzog ihn Wong Sai Wing – daher der Familienname Wong.
    • Später lebte Wong Yuk zurückgezogen in einer Hütte und stellte Heilmedizin wie Dit Da Jou 跌打酒 her.
    • Man nannte ihn deshalb oft „der Alte“ (Lao).
    • Als Ha Shan Fu Wong Sai Wing herausforderte, kämpfte Leng Zai Yuk in Verteidigung der Ehre seines Meisters.
    • Mit einer Tigertechnik (Dan Fu Zhao 單虎爪) tötete Wong Yuk seinen Gegner und wurde zum Dorhelden.
    • Chiu Kao, Zeuge des Kampfes, fand so den Weg zu Wong Sai Wing; Wong Yuk wurde sein älterer Kung-Fu-Bruder.
    • Sein bester Schüler und Nachfolger war Huynh Lu Yang.
    • 1965 kehrte Wong Yuk mit Huynh Lu Yang nach Kanton zurück und starb dort 1978.
    • Huynh Lu Yang 黃鹿樣 wurde ca. 1940 in Vietnam geboren.
    • Mit etwa drei Jahren emigrierte die Familie nach Malaysia, um Kriegsgefahren zu entgehen.
    • Schon als Kind musste er auf dem Feld mitarbeiten.
    • Mit etwa acht Jahren traf er Leung Zai Yuk – Meister des Hung Kuen und Schüler von Wong Sai Wing.
    • Leung Zai Yuk nahm ihn auf und unterrichtete ihn traditionell in Hung Gar.
    • 1965 folgte Huynh seinem Meister nach Kanton und pflegte ihn bis zu dessen Tod.
    • Anschließend ging Huynh nach Hongkong, studierte an der Universität von Hongkong und arbeitete als Koch in einem Vier-Sterne-Hotel.
    • 1990 kam er nach Deutschland zum Studium und jobbte in einem China-Restaurant.
    • 1994 gründete er die HUNG GAR KUEN MARTIAL ARTS ASSOCIATION GERMANY.
    • 1999 kehrte Meister Huynh nach Malaysia zurück und übergab das Erbe des Wong-Sai-Wing-Hung-Kuen an Sifu Hagen Bluck, der die Präsidentschaft übernahm und offiziell als Linien-Nachfolger ernannt wurde.
Quelle: Überlieferungen der Hung-Gar-Linie und Vereinsunterlagen
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